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23.08.2019

Irrtümer über den deutschen Wald

© unsplash

Der deutsche Wald ist Ökosystem, Sehnsuchtsort und Rohstofflieferant zugleich. Der Wald spürt die Folgen des Klimawandels. Viel wird derzeit über den Wald diskutiert. Die Arbeitsgemeinschaft Rohholz klärt über fünf der häufigsten Irrtümer auf.

Berlin, 23. August 2019: Die klimawandelbedingte Trockenheit und die anschließenden Borkenkäferkalamitäten führen deutschlandweit zu, auch für den Laien sichtbaren, Waldschäden. Ganze Waldflächen sterben ab. Viele Waldbesitzer sind betroffen und die Öffentlichkeit diskutiert wieder häufiger über den von den Deutschen so geliebten Wald. Es ist von Monokulturen und Plantagen die Rede. Diese sind von den Auswirkungen des Klimawandels besonders betroffen. Sicher sind noch Wälder in Deutschland zu finden, auf die das zutrifft. Es begegnen einem immer wieder Vorurteile und Irrtümer.

Aber wie sieht es tatsächlich im Wald aus? Bereits seit Jahrzehnten werden die einst reinen Nadelwälder mit anderen Baumarten gemischt, so dass heute auf 76 Prozent der Waldfläche Mischwälder zu finden sind. Von den 122 Millionen Kubikmeter, die jedes Jahr im deutschen Wald nachwachsen werden im Durchschnitt pro Jahr nur 76 Millionen genutzt. Den Rest belassen Förster und Waldbesitzer im Wald, wodurch sich jedes Jahr der Holzvorrat erhöht. Auch die Biodiversität erhöht sich. Zielgerichtete Waldpflegemaßnahmen erzeugen jedoch vielfältige Strukturen. So werden ökologische Nischen für Tiere und Pflanzen geschaffen, die sonst nicht überleben könnten.

Dennoch stellt der Klimawandel den Wald vor große Herausforderungen. Das Waldökosystem wird sich verändern. Alte Bäume können sich nicht so schnell an sich verändernde Bedingungen anpassen. Die Gefahr ist groß, dass diese in den kommenden Jahrzehnten besonders von Extremwetterereignissen betroffen sind. Deshalb muss der Wald weiter mit geeigneten Baumarten verjüngt und zu stabilen Mischwäldern umgebaut werden.

Die Arbeitsgemeinschaft Rohholz klärt über fünf der häufigsten Irrtümer auf.

Pressekontakt
Arbeitsgemeinschaft Rohholz e.V. (AGR)
Dr. Denny Ohnesorge
Dorotheenstraße 54,
10117 Berlin
Tel.: +49 30 20 61 39 975
E-Mail: presse@ag-rohholz.de
Internet: www.ag-rohholz.de

Über uns
Die Arbeitsgemeinschaft Rohholz e.V. (AGR) ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Unternehmen und Verbänden der Rohholz verarbeitenden Branchen in Deutschland und den angrenzenden Ländern. Die AGR setzt sich für eine effiziente und nachhaltige Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz ein. Dabei tritt sie in Dialog mit Vertretern aus Medien, Wirtschaft, Politik sowie Forschung und Lehre, um die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die stoffliche Verwendung von Holz zu verbessern. In Kooperation mit der Forstwirtschaft engagiert sich die AGR für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung, die im Einklang mit ökonomischen, ökologischen und sozialen Interessen steht.