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17.06.2021

Waldbrandgefahr steigt bundesweit

© unsplash

Nach einem regenreichen Frühling konnten Wälder und Menschen für einen Moment aufatmen, war doch die Angst vor einem weiteren extremen Dürrejahr groß.
Mit den steigenden Temperaturen steigt jetzt jedoch auch wieder die Waldbrandgefahr, berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Insbesondere betroffen ist wie jedes Jahr der Nord-Osten Deutschlands. Brandenburg gilt dabei als das am meisten gefährdete Bundesland für Waldbrände. Hier liegt der Waldbrandgefahrenindex heute und voraussichtlich in den kommenden Tagen bei der Höchststufe 5*. Auf den sandigen Böden gedeihen nicht viele Baumarten gut, sodass hier vor allem die Kiefer vertreten ist. Der seit Jahren von den Förstern und Försterinnen initiierte Waldumbau ist ein Ansatz, um das Risiko langfristig zu mindern.
Doch auch für den Rest des Landes gibt es keine Entwarnung: In allen Bundesländern ist der Waldbrandindex hoch und ein Funke genügt häufig bereits um einen Brand zu entfachen. Risikofaktor Nummer 1 ist dabei trotz Verboten die achtlos weggeworfene Zigarette. Auch offene Lagerfeuer und das Grillen in Waldnähe sind Auslöser. Die Polizei Brandenburg informiert jedes Jahr:

·      Es gilt das generelle Rauchverbot im Wald!
·      Dies gilt auch für das Verbot offener Feuer im Wald oder in einem Abstand von mindestens 50 Metern vom Wald und für das Grillen an Seeufern in Waldnähe!
·      Werfen Sie keine glimmenden Zigaretten aus dem Auto!
·     Melden Sie bitte alle bemerkten Brände unverzüglich der Feuerwehr (Notruf 112) oder der Polizei (Notruf 110)!

Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD) vom 17.06.2021

* Der Waldbrandgefahrenindex WBI beschreibt das meteorologische Potential für die Gefährdung durch Waldbrand. Er zeigt die Waldbrandgefahr in 5 Gefahrenstufen an: 1= sehr geringe Gefahr bis 5 = sehr hohe Gefahr.