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23.09.2020

Rückblick: Deutsche Waldtage 2020

© unsplash

Der Wald im Klimastress war ein zentrales Thema der Deutschen Waldtage 2020, die vom 18.09. – 20.09. begleitet von deutschlandweiten Veranstaltungen im und um den Wald stattfanden.
Bundesministerin Julia Klöckner eröffnete die Veranstaltungsreihe im Berliner Grunewald. Hier plädierte Klöckner u.a. für eine „Pflanzoffensive“, um die bundesweit 285.000 Hektar Schadflächen möglichst schnell wiederzubewalden. Dabei sei die Anpassung der Wälder an den Klimawandel das zentrale Ziel. Dies bedeute u.a. weg von Nadelholz- dominierten Beständen, hin zu Mischwäldern. In diesem Rahmen könne man auch offen gegenüber Baumarten sein, die bislang noch keine Verbreitung gefunden haben, heißt es in der BMEL-Pressemitteilung vom 17.09.2020. Neben Investitionen auf der Fläche würde künftig zudem massiv in die Waldforschung investiert werden, so Klöckner.
Insgesamt stehen laut BMEL 1,5 Milliarden Euro für den „Patienten Wald“ zur Verfügung.

Die vollständige Pressemitteilung des BMEL mit der Aufschlüsselung der bereitgestellten Mittel finden Sie hier.

Unterstützt wurden die Waldtage dieses Jahr durch die BMEL-Aktion „Grünes Herz“. Mit Fotos, kurzen Videos und Statements kann hier weiterhin jeder zeigen, warum ihm der Wald wichtig ist. Auch die AG Rohholz beteiligte sich.

Hintergrund: Die Deutschen Waldtage wurden erstmals 2016 durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ins Leben gerufen. Nach 2018 fanden sie dieses Jahr unter dem Motto „Gemeinsam! Für den Wald“ statt. Ausrichter der Veranstaltungen waren Forstleute, Waldbesitzer, Vereine, Organisationen u.v.m. Diesjähriger Partner war der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR).