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05.05.2020

Bund fördert Waldbrandprävention

Waldbrandprävention
Waldbrandprävention© unsplash

Die vom Bundesumweltministerium (BMU) und vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bewilligten 22 Forschungs- und Modellvorhaben zur Waldbrandprävention stellen eine große Chance für die Zukunft dar.

Laut BMEL sollen unter anderem fundamentale Forschungsarbeiten dazu beitragen, das ökologische und technische Wissen rund um das Thema Waldbrände zu vergrößern. Mit unterschiedlichen Datensätzen wird in den Projekten außerdem eine bessere Kartierung der Waldbrandgefahr angestrebt. Durch die Erkenntnisse der Modellvorhaben sollen Strategien für die Entwicklung klimaresistenter und feuerbeständiger Wälder entwickelt werden, wobei auch die Auswirkungen auf den Boden, sowie auf die Flora und Fauna untersucht werden sollen. Des Weiteren ist eine Datenplattform zu Management-, Präventions- und Bewältigungszwecken für die Feuerwehr geplant, um den Herausforderungen in Zukunft besser zu begegnen. Damit die Entstehungsrisiken in Hinblick auf Waldbrände minimiert werden können, soll laut BMEL in den sozialen Medien eine zusätzliche Aufklärungskampagne für Jugendliche entwickelt werden. Eine Übersicht der geförderten Projekte finden Sie hier.

Nach Angaben des BMEL starteten die Projekte am 1. Mai 2020 mit einem Volumen von 11,3 Millionen Euro. Die Forschungs- und Modellvorhaben werden aus dem gemeinschaftlich finanzierten Waldklimafonds (WKF) finanziert.

Hintergrund:

In den letzten beiden Jahren haben die Wälder in Deutschland massive Schäden davongetragen. Hitze und Trockenheit führten zu mehreren Waldbränden, die allein 2018 insgesamt eine Fläche von ca. 2.349 Hektar zerstörten. Dazu kamen weitere Probleme durch Schädlingsbefall. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner sicherte bereits 2019 finanzielle Hilfen im Umfang von 800 Millionen Euro zu, um die entstandenen Schäden zu bewältigen.

Quelle: BMEL, Pressemitteilung Nr. 79/2020